H. Heinrich, M. Giesler, A. Stange (auth.), Prof. Dr. T.'s Anästhesie und kardiovaskuläres System PDF

By H. Heinrich, M. Giesler, A. Stange (auth.), Prof. Dr. T. Pasch, Prof. Dr. Edith R. Schmid (eds.)

ISBN-10: 3540543406

ISBN-13: 9783540543404

ISBN-10: 3642511392

ISBN-13: 9783642511394

Es ist eine wesentliche Aufgabe des Anästhesisten, optimale Bedingungen für die Operation zu schaffen und deren physiologische und psychologische Folgen so weit wie möglich zu begrenzen, ja sie sogar völlig auszuschalten. Da kardio­ vaskuläre Erkrankungen bei chirurgisch behandelten Patienten nicht nur be­ sonders häufig, sondern auch mit einem hohen Risikopotential für den perioperativen Verlauf verknüpft sind, ist es nicht erstaunlich, daß das kardio­ vaskuläre method unverändert im Zentrum des Interesses und der Anstrengun­ gen der Anästhesiologie steht. Zu dieser Thematik ist bereits vor sixteen Jahren (1975) in einem Workshop zum Thema "Der Risikopatient in der Anästhesie - Herz-Kreislauf-System" der damalige Erkenntnisstand über Ausmaß und Wich­ tigkeit, Erkennung und Ausschaltung kardiovaskulärer Gefährdungen des ope­ rativen Patienten erarbeitet und als Band eleven der Reihe Klinische Anästhesiologie und Intensivtherapie im Jahre 1976 publiziert worden. Die quantitative Bedeutung kardiovaskulärer Störungen für die operative Medizin ist seit dieser Zeit nicht geringer geworden. Angewachsen sind aber zweifellos unsere Kenntnisse über ihren Einfluß auf den perioperativen Verlauf und das Ergebnis des chirurgischen Eingriffs. Neue und verbesserte Verfahren der präoperativen Diagnostik sowie der intra- und postoperativen Überwa­ chung stehen zur Verfügung, und unsere therapeutischen Interventionsmöglich­ keiten haben zugenommen. Auch die kardiovaskuläre Chirurgie hat einen Wandel erfahren.

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Eine Blockade der urRezeptoren durch Rauwolscin verhindert die Auswirkungen einer Sympathikusstimulation. (Nach Heusch [3]) ster hin. Dieses konnte auch durch die Bestimmung der Katecholamine bestätigt werden. Hierbei ist jedoch zu bedenken, daß man mit dem Plasmanoradrenalinspiegel aufgrund der synaptischen Reabsorptionsmechanismen nur eine Art Überlaufphänomen erfassen kann. Für die häufigen Ischämieereignisse unter Sternotomie und Präparation der Aortenwurzel sind verschiedene pathophysiologische Erklärungen möglich.

Die gleichzeitige Abnahme des koronarvaskulären Gesamtwiderstands ist in Form der schwarzen Säulen jeweils gegenübergestellt deren Durchblutung über eine zweite Koronararterie mit einer ebenfalls eingeschränkten Fähigkeit zur Anpassung an wechselnde metabolische Bedürfnisse erfolgt. Wegen der Gewebehypoxie im kollateralabhängigen Myokard seien die versorgenden Kollateralgefäße dabei maximal dilatiert, nicht jedoch die Gefäße im Versorgungsgebiet der zweiten Koronararterie. Dieses Gebiet wird zumindest unter Ruhebedingungen noch ausreichend perfundiert.

1. Verhalten der Koronarreserve bei Patienten ohne Einschränkung der Myokardfunktion (N normal); bei Patienten mit Hypertonie, aber ohne Koronarstenosierung im Koronarangiogramm (EH essentielle Hypertonie), bei Hypertonie mit koronarangiographisch nachweisbarer Stenosierung (EH + KHK) und bei normotoner koronarer Herzerkrankung (KHK). (Nach Strauer [16]) Besonderheiten der Anästhesie beim Koronarkranken und beim Hypertoniker 37 durch die Gabe von Dipyridamol. Bei Patienten mit Hypertonie ohne nachweisbare Stenose im Koronarangiogramm ist die Koronarreserve gegenüber der Norm deutlich eingeschränkt.

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Anästhesie und kardiovaskuläres System by H. Heinrich, M. Giesler, A. Stange (auth.), Prof. Dr. T. Pasch, Prof. Dr. Edith R. Schmid (eds.)


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